Gamescom-Gewinnspiel

 

“Gamescom Persönlich” – Spezial: Der letzte Streich

Florian am 21.08.2011 um 14:27 Uhr

Jetzt ist es also soweit: Wenn ihr das lest, dann bin ich irgendwo zwischen Osnabrück und Münster, Bremen und Hamburg oder vielleicht auch schon am Bahnhof in Kiel. Am Sonntagabend werde ich gegen Mitternacht nach sechs Stunden im Zug ins Bett fallen, nur um gleich am nächsten Tag um acht Uhr ins Büro zu stiefeln.
Nun ist es also soweit, dass ich Abschied von Köln nehme und mein ganz persönliches Fazit unter diese Messe ziehe. Ein „Gamescom Persönlich“ – Spezial. Was hat mich gezeichnet, was nehme ich mit, was hat mich enttäuscht.

„Celebrate the games“ – Diesem Motto ist die Messe wirklich mehr als gerecht geworden. Ein Spielehighlight jagt in der nächsten Zeit das nächste. Und nicht nur der normale Alltag wird hart für mich, sondern hart wird es für mich rein spielerisch auf jeden Fall in der nächsten Zeit – Und damit auch übel für meinen Geldbeutel: Ob FIFA12, Battlefield 3 oder bald Mass Effect 3.

Es kommt eine spannende Highlight-Zeit auf uns zu. Ich habe all diese Titel bereits angespielt und kann mich nicht entscheiden, was mein wirkliches Highlight war. Wenn ich mich selbst zwinge, mich festzulegen, dann fällt die Wahl aber auf Battlefield 3: Die Atmosphäre mit 64 Spielern im Raum, das dröhnender der Jets oder die Explosion eines Panzers – Das ist mir seit Tagen in Erinnerung geblieben.

Letztes Jahr habe ich die gamescom bis Freitag besucht und war damals schon von den Besucherzahlen überrascht. Nach der Sperrung der Messe am Samstag über mehrere Stunden bin ich schon entsetzt gewesen. Klar, es ist eine Ehre, dass so viele Fans und Freunde der gamescom „mitgefeiert“ haben, doch 10 Stunden Wartezeit und Einlassstopps sind wirklich an der Grenze des Nötigen.  Ich frage mich auf dem Nachhauseweg sicher, was sich im nächsten Jahr ändern muss.

Im Meer der Besucher, ist mir einer in besonderer Erinnerung geblieben, der hier noch einmal kurz erwähnt werden soll. Mit Max Nachtsheim, auch bekannt als Rockstah, hatte ich einen meiner Lieblingsmusiker in der Lounge zu Besuch und habe eine angenehme Zeit mit Fachsimpeln über Spiele und Musik verbracht.

Ein weiteres tolles Ereignis war für mich der Samstagabend. Bei der offiziellen EA-Community-Party direkt am Rheinufer mit Blick auf die Skyline von Köln fand die Messe einen tollen Ausklang mit leckeren Burgern, der Verleihung der Community-Awards und entspannter Musik von Miki Taka, dem nordamerikanischen Need for Speed Spokes Model. Ein Abstecher an den Sony-Stand im Anschluss inklusive. In den Messehallen und an den Ständen zu feiern und dann um 5:30 Uhr todmüde, mit Schmerzen in allen Gliedmaßen, aber überglücklich ins Bett zu fallen – Dieses Gefühl ist eigentlich durch nichts zu ersetzen.

Was ich mitnehme, das ist eine Menge Erfahrung. Auch mal unter Zeitdruck zu arbeiten, das Medium Internet zu nutzen und auch ein wenig mehr zu durchschauen, und natürlich auch eine große Portion Erfahrung beim Schreiben. Die Müdigkeit und die Schmerzen in den Beinen nehme ich leider auch noch mit.

Auch wenn das ein wenig kitschig klingt, ist jetzt natürlich auch die Zeit gekommen, um „Danke“ zu sagen. Ganz persönlich – So persönlich, dass es die ganzen Welt mitlesen kann: Ich habe auf Einladung von EA fast eine Woche in Köln verbracht, hatte eine Plattform zum Schreiben bekommen, habe Blicke hinter die Kulissen geworfen und Leute kennengelernt an die ich mich noch lange erinnern werde. Ich danke den Kollegen von EA für ihre Hilfe, ihre Tipps oder einfach ihre gute Laune ob bei der Arbeit oder während der anschließenden „Feierei“. Und auch der Rest unseres Reporter-Teams soll natürlich nicht vergessen werden: Richard, Evelyn, Kevin und Moritz – Es war großartig mit euch!

Achja: Da war doch noch jemand. Ja, genau: DU! Vielen Dank für Kommentare bei Facebook, ein einfaches „Gefällt mir“ oder für’s Lesen meiner kleinen Anekdoten und Tagebücher. Ob ihr in Köln wart, oder die gamescom von zuhause verfolgt habt: Vielen Dank für’s Dabei sein.

Vielleicht sehen wir uns ja im nächsten Jahr in Köln wieder.

Alles Gute, Florian

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