Vom Konzept bis zur Fertigstellung: EA SPORTS X Nike

Ein Blick hinter die Kulissen – mit dem Nike Hypervenom 3.

Das Motion-Capture-Verfahren von EA SPORTS lässt die Welt des Sports in Videospielen lebendig werden – für ein immersives Spielerlebnis werden selbst kleinste Details erfasst. Der Nike Hypervenom 3 ist ein echter Sportschuh von Nike. Das Motion-Capture-Verfahren bei EA SPORTS lieferte die Inspiration für sein Design. Erfahre vom Team bei EA SPORTS mehr über den spannenden Entwicklungsprozess.

Mit dem Motion-Capture-Prozess von EA SPORTS an der Entwicklung eines Nike Sportschuhs mitzuwirken – wie war das für euer Team?

Unser Job ist es, für eine lebensechte Spielgrafik zu sorgen. Das ist es, was uns stolz macht. Aber dass daraus dann der Nike Hypervenom 3 wurde, das war schon ein bisschen surreal. Wir sind total begeistert, dass Nike sich von unserem kreativen Prozess hat inspirieren lassen. Und natürlich gespannt auf das Ergebnis. Es macht immer riesigen Spaß, an den neuesten Designs von Nike mitarbeiten zu dürfen. In gewisser Weise bringt diese Arbeit auch unseren Designern neue Denkanstöße.

Wie erschafft ihr im Team bei EA SPORTS denn eigentlich die verschiedenen Spielobjekte?

Mit dem Motion-Capture-Verfahren können wir Objekte aus der Kohlenstoff- in die digitale Welt bringen, indem wir sie zunächst in ihre Bestandteile und einzelne Formen zerlegen. Mithilfe verschiedenster Techniken scannen wir die Objekte und erstellen hochauflösende 3D-Modelle, die zunächst als Referenzmaterial dienen. Unser Entwicklerteam lässt dann seiner Kreativität freien Lauf und erschafft aus diesen Ausgangsmaterialien die finalen Objekte im Spiel. Das macht wirklich Spaß. Das Mesh-Gewebe an der Seite des Schuhs soll übrigens die enge Zusammenarbeit symbolisieren, mit der wir unsere Produkte entwickeln. Bei den Spielen von EA SPORTS ist Detailtreue ein Schlüssel zum Erfolg. Um sie zu erreichen, ist Teamgeist unverzichtbar.

Welche Rolle spielt die Frostbite-Engine bei der Entwicklung lebensechter Visuals?

Dank der Frostbite-Engine haben wir mehr gestalterische Freiheit als je zuvor. Mit ihr können wir unsere Spiele auf ein ganz neues Level bringen – grafisch, aber auch bei der Spielmechanik. Die Engine bietet wirklich eine Unmenge neuer Optionen. Dank physikalisch basiertem Rendering (PBR) etwa können wir realitätsnah simulieren, wie unterschiedliche Materialien unserer Objekte auf Lichteinfall reagieren. Das und vieles mehr trägt dazu bei, dass unsere Spiele sich immer echter anfühlen.

Erzähl uns doch einmal etwas zu den coolen Details, die ihr in den Hypervenom habt einfließen lassen.

Für den Hypervenom haben wir uns richtig reingekniet und jede einzelne Linie des Entwurfs per Hand gezeichnet. Das war eine wirklich komplexe Angelegenheit. Wenn du dir den Schuh aus der Nähe anschaust, siehst du sogar die Nummern der limitierten Auflage auf den Innenseite. Der Entwurf ging eine Weile hin und her, bis der Farbverlauf hinten am Schuh passte. Aber Nike und unser Entwicklerteam haben uns auch einige Freiheiten gelassen, um eine Lösung zu finden, von der wir überzeugt waren.

Wie lange dauert es eigentlich, einen Schuh für ein Spiel von EA SPORTS zu rendern?

Jeder Schuh, der im Spiel auftaucht, durchläuft eine Reihe von Entwicklungsschritten. Nachdem der Designer seinen ersten Entwurf eingereicht hat, gehe ich diesen mit dem Entwicklerteam durch und gebe Feedback. Das ganze wird ein paar Mal wiederholt, bis jedes noch so kleine Detail stimmt. Anschließend schaut sich auch der Hersteller nochmal alles an. Mit diesem Prozess können wir sicherstellen, dass alle Schuhe wirklich den Originalen entsprechen. Pro Modell dauert das alles in allem etwa eine Woche.

Wie viele verschiedene Motion-Capture-Schritte durchläuft ein Schuh bei der Entwicklung?

In diesem Jahr haben wir einen höher auflösenden Scanner für das Motion-Capture-Verfahren eingeführt. Pro Objekt ist es damit eigentlich nur ein Arbeitsschritt. Natürlich kommt es in Ausnahmefällen vor, dass einige Details fehlen – dann fordern wir einen weiteren Scan an. 

Gibt es noch etwas, das wir über die Entwicklung des Schuhs für EA SPORTS wissen sollten?

Ich finde es wichtig, dass das hier nicht das Werk eines Einzelnen ist. Es sind immer viele Menschen, die an jedem Schuh und jedem anderen Spielobjekt arbeiten. Ob sie in letzter Minute Feedback geben oder noch mikroskopische Details am Stollen hinzufügen: Alle hier sind mit viel Herzblut dabei, wenn es darum geht, den Originalen im Spiel gerecht zu werden. Wir wollen uns bei allen Designern, dem Entwicklerteam und den Leuten bei Nike bedanken – für diese Chance und für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts. Die Designer hatten viele Freiheiten, bei der Kreation ihre eigenen kleinen Ideen mit einzubringen. Das hat dieses Projekt wirklich zu etwas Besonderem gemacht. 



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