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News-Artikel

Zusammen für #BreaktheBias

8. März 2022

Eine Nachricht von Laura Miele, Chief Operating Officer

Das Motto des diesjährigen Internationalen Frauentags ist #BreakTheBias und befasst sich mit der Frage, wie bewusste oder unbewusste Vorurteile es Frauen erschweren, in zahlreichen Bereichen des Lebens voranzukommen, einschließlich am Arbeitsplatz, in der Schule und in der Gemeinschaft. Dieses Motto ist ein Aufruf zum Handeln. Zu wissen, dass Vorurteile existieren, ist nicht genug; wir alle müssen jedes Mal, wenn wir ihnen begegnen, aktiv gegen geschlechtsspezifische Vorurteile, Diskriminierungen und Stereotypisierung vorgehen. 

Zu Beginn meiner Karriere vor mehr als 26 Jahren, gab es eine Menge Vorurteile bezüglich der Spielebranche. Die Leute hatten ein klares Bild vor Augen, was ein „Gamer“ war und das war ganz sicherlich keine junge Frau in ihren 20ern. Damals wurde ich oft gefragt: „Hat dein Bruder Videospiele gespielt? Haben sie dich deshalb interessiert?“ 

Zweieinhalb Jahrzehnte später haben sich die Dinge geändert. Fast die Hälfte aller Gamer weltweit sind weiblich und es ist inspirierend, dass sich so viele vielfältige Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen für eine Karriere in der Spielebranche und speziell hier bei Electronic Arts entscheiden. Wenn ich auf meine Karriere zurückblicke, bin ich besonders stolz auf die Schritte, die wir gemeinsam als Community bei EA unternommen haben, um ein inklusives Umfeld zu schaffen. Wir sind nicht perfekt, aber wir arbeiten stetig daran, uns ständig weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ganz offen gesagt, wird es wahrscheinlich immer so sein. 

In einer Branche, die nach wie vor noch überwiegend männlich ist, liegt einer der Schlüssel dieser Arbeit darin, unsere männlichen Kollegen einzubinden, um gemeinsam und aktiv gegen geschlechtsspezifische Ungleichheiten vorzugehen. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie wichtig diese Partnerschaft ist, zeigen Daten laut der Beratungsfirma BCG, dass 96 % der Unternehmen Fortschritte melden, in denen sich Männer aktiv für Geschlechtervielfalt engagieren. Allerdings verbessern sich nur 30 % der Unternehmen, wenn keine Männer involviert sind. Diese Daten spiegeln viele unserer Erfahrungen wieder: Zusammenhalt ist eines der wirkungsvollsten Werkzeuge, das uns zur Verfügung steht, um einen echten kulturellen Wandel zu bewirken.

Ich hatte das Glück, im Laufe meiner Karriere mit tollen männlichen Verbündeten zusammenzuarbeiten. Einige dieser Männer sagten mir, dass sie Frauen unterstützen wollen, aber Angst hätten, etwas Falsches zu sagen oder zu tun, und deshalb lieber schweigen und nicht handeln. Aber wir können es uns nicht leisten, zu schweigen. Diese Verbündeten möchte ich daran erinnern, dass wir alle nur Menschen sind und manchmal nicht genau wissen, wie wir am besten helfen können. Das ist in Ordnung. Was wirklich zählt, ist, dass ihr dabei seid, ihr immer an euch arbeitet, und euch engagiert.

Wir Menschen lernen voneinander, was es heißt, menschlich zu sein. Diese Philosophie trägt den Namen Ubuntu. Sie erkennt die Bedeutung und den Einfluss der Gruppe, der Gemeinschaft und der verschiedensten Personen in unserem Leben an. Unser gemeinsames Potenzial wird dadurch bestimmt, wie wir uns engagieren, was wir voneinander lernen und wie wir gemeinsam wachsen können. Wir müssen bewusst mehr Frauen in unsere Branche holen. Wir dürfen nie vergessen, welchen Einfluss wir als Individuum auf diese Arbeit haben. Indem wir schlechtes Verhalten kritisieren oder Worte der Ermutigung aussprechen, bauen wir uns gegenseitig auf und formen eine starke Gemeinschaft – eine Gemeinschaft die andere Menschen dazu ermutigt, das Richtige zu tun und mit Wohlwollen zu reagieren, wenn wir etwas richtig machen. So beginnt #breakthebias.