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Spielerwertungen zum Saisonabschluss

Patrick Mahomes hat in dieser Madden-Saison nahezu jedes Wertungs-Update auf den Kopf gestellt.

Madden NFL 19

Zu diesem Zeitpunkt finden sich Glückwünsche an die New England Patriots in der Autokorrektur jedes Footballfans.

In einem Spiel, das das genaue Gegenteil der vergangenen Saison verkörperte, konnten sich die Pats in einer Defensivschlacht durchsetzen und den Super Bowl LIII für sich entscheiden. Mit ihrem Sieg und dem Ende der NFL-Saison steht uns noch ein abschließendes Update der Spielerwertungen für Madden NFL 19 bevor.

In Madden 18 war Alvin Kamara der gefeierte Star und schoss durch die Decke der Wertungen, auch wenn dies die Depth Charts nie erahnen ließen. Am anderen Ende, sozusagen am Boden der Tatsachen, finden wir DeMarco Murray, der das Jahr unter den besten fünf Halfbacks begann, dann eine sprichwörtliche Bauchlandung hinlegte und sich letztendlich im unteren 80 OVR-Bereich wiederfand.

Und da es in dieser Saison wenig vergleichbare Abstürze gab, wie jenen von Murray, verzeichnen wir eine Offensivexplosion in der NFL, die viele Spieler und deren OVR nach oben katapultiert. Nun denn und ohne weitere Umschweife ... los geht’s mit den Wertungen für Madden 19.

Update im 99er-Club

Die Saison begann mit einer elitären Fülle im Madden 99er-Club. Auch wenn keiner allzu tief abrutschte, konnten nur zwei Spieler ihren 99 OVR-Status über die ganze Saison aufrecht erhalten. Aaron Donald behauptet seine Vormachtstellung als der Superstar im Defensivbereich der NFL. Und der Athlet auf dem Cover –Antonio Brown– hat eine weiteres Jahr Spitzenleistungen abgeliefert und bleibt einer der bedeutendsten Offensivspieler dieses Sports.

Doch die Geschichte des 99er-Clubs handelt in dieser Saison nicht von den Absteigern, sondern von den Aufsteigern. Zwei gestandene Defensivspieler konnten sich in diesem Jahr ihren Weg zur Elite erkämpfen. 

Bobby Wagner ist der beste Middle Linebacker des Spiels und in dieser Saison nicht von dieser Welt. Er beendet die Saison mit 138 Tackles. Mit 99 Tackle, 98 Hit Power und 90 Block Shedding gibt es in Madden keinen besseren Spieler in der Laufverteidigung. Wagner wurde dafür geschaffen, den Lauf zu attackieren und Vorblocker mit Leichtigkeit zu überwältigen. 

Außerhalb der eigenen Fanbase fand die Verteidigung der Chicago Bears nur wenig Zuspruch. Das Team war gespickt mit durchschlagenden Spielern, ihm fehlte aber der entscheidende Funke, der das Feuer entfacht. Mit Mack in den ersten Reihen rangierten die Bears auf Platz 3 der NFL und auf Platz 1 der Laufverteidigungen der Liga. Das Team wird um Mack aufgebaut und wächst an ihm. Es sollte daher niemanden verwundern, dass er ein dauerhaftes Mitglied im 99er-Club sein wird.

Welcher Spieler hat sich am meisten gesteigert?

Dies sollte für niemanden eine Überraschung darstellen. Mahomes stand über die gesamte Saison hinweg unter Strom. Er warf über 5.000 Yards, 53 Touchdowns und nur 12 Interceptions, einschließlich der Playoffs. Es war sein erstes Jahr in der Startformation und er konnte einzigartiges Talent unter Beweis stellen. Mahomes brachte Pässe an den Mann, die ihm wohl so schnell keiner nachmacht.

Aus Gameplay-Sicht hat sich Mahomes dramatisch (zum Positiven) verändert. Er startete mit 79 OVR und beendete die Saison mit 94 OVR. Das ist schlichtweg der Wahnsinn und macht ihn zum zweitbesten Quarterback nach Tom Brady.

Mahomes hat Woche für Woche gewaltige Fortschritte in seinen Wertungen für Awareness, alle Accuracy-Kategorien und Throw on the Run gemacht. Er wurde vom Quarterback, der einen einzigartig starken Wurfarm besitzt, zu einem der vielseitigsten Spieler auf dieser Position.

Offensive Rookie des Jahres

Phillip Lindsay war während der gesamten Saison ein effektiver Spieler. Er kam als Undrafted, Rookie und Free Agent zu den Broncos. Drei Aspekte, die ihn nicht zwangsläufig zum Hoffnungsträger für Denvers Offense machten. Doch Lindsay ließ die Zweifler schnell verstummen. Er konnte mehr als 1.000 Yards verbuchen und durchschnittlich mehr Yards per Carry erzielen, als jeder der 20 besten Halfbacks der NFL. Diese Zahlen konnte er erreichen, auch wenn er bis Woche 8 nicht einmal in der Startformation stand. Lindsay hatte nur zweimal mehr als 20 Touches und zeigte damit allen Kritikern, wie absurd effektiv er ist. Betrachtet man nur den Zuwachs an OVR, so ist Lindsay der Einzige, der Mahomes das Wasser reichen kann. Ich bin schon gespannt zu sehen, was er mit seiner nunmehr etablierten Rolle anfangen kann.

Defensive Rookie des Jahres

Die effektivste Rookie-Leistung dieser Saison hat ohne Zweifel Darius Leonard abgeliefert. Das Wiedererstarken der Indianapolis Colts ist ihm und der Rückkehr von Andrew Luck zu verdanken. Leonard führt die NFL mit 163 Tackles, sieben Sacks, zwei gefangenen Interceptions und vier erzwungenen Fumbles an. Seine Leistung in den Playoffs war nicht minder beeindruckend. Hier konnte er 27 Tackles in nur zwei Spielen anbringen. Dieser Mann ist eine Tackle-Maschine. Leonard ist in den Wertungen schnell emporgestiegen und Indianapolis schaut positiv in die nächste Saison. In dieser könnte die talentierte Defense so manches Spitzenteam vor Probleme stellen. 

The Good

George Kittle, Tight End bei den San Francisco 49ers, hat in diesem Jahr eine gewaltige Entwicklung durchlaufen. Kein anderer Tight End hat so viele Yards „erfangen“, was den 49ers schon eine Art Explosivität zuspricht. Er demütigte die Verteidigung der Denver Broncos mit 210 Yards in einem Spiel. Darunter waren auch zwei gefangene Touchdowns, bei denen er mehr als 80 Yards zurücklegte. Seine OVR hat sich um eindrucksvolle 14 Punkte verbessert. Dies wird nur noch von Mahomes und Lindsay übertroffen.

Nachdem die Cleveland Browns begannen ihm den Ball zu überlassen, war Nick Chubb nur noch schwer zu Boden zu bringen. Er konnte nicht nur von 76 OVR auf 84 OVR klettern, Chubb überzeugte so sehr, dass ihm zwei Punkte in Speed zugesprochen wurden. Und diese sind, wie wir wissen, nicht auf die Schnelle eingestrichen. 

Eine hochwertige Secondary profitiert auch vom gewaltigen Druck, der aus den ersten Reihen ausgeübt wird. Kyle Fuller konnte eigenhändig sieben Interceptions ergattern, doch die größte Verbesserung zeigte Free Safety Eddie Jackson in seiner zweiten Profisaison. Jackson holte sich sechs Interceptions und wandelte zwei von ihnen in direkte Touchdowns um. Diese brachten in hart umkämpften Spielen gegen direkte Rivalen aus der Division die Entscheidung. Betrachtet man die Wertungen, gibt es nur einen Free Safety der besser als Jackson ist, und das ist der konstant stark aufspielende Earl Thomas. 

Dein Vertrag endet im nächsten Jahr? Dann solltest du es wie Dee Ford tun und alles, was du hast, in die Waagschale werfen. Direkt nach dem Startschuss der Saison startete Ford seinen Weg nach oben und verbesserte sich von 74 OVR auf 87 OVR. Er konnte insgesamt 13 Sacks erzielen und hat es erstmalig in seiner jungen Karriere in den Pro Bowl geschafft. 

Es mag seltsam erscheinen, so viele Halfbacks und deren Durchbruch zu erwähnen. Zumal die NFL in ihrer aktuellen Konstellation als Pass-Liga bekannt ist. Doch, wie sagt man so schön: „Zahlen lügen nicht.“ Diese Zahlen lieferte Chris Carson die gesamte Saison, nachdem er sich seinen Platz in einem dicht besetzten Backfield errang. Möglicherweise hat Carson die Konkurrenz abgehängt und seinen Platz an der Spitze von Seattles Depth Chart gefestigt. Er hat sich seine erste Saison mit mehr als 1.000 Yards verdient und 11 OVR-Punkte dazugewonnen.

The Bad

Ein Fall um sechs OVR-Punkte ist unschön. Für einen Spitzenspieler wie David Johnson ist es fast ein Debakel. Aber: Betrachtet man das Play Calling der Arizona Cardinals in dieser Saison, kann man Johnson eigentlich keine Vorwürfe machen. Ungeachtet seiner vielen Fähigkeiten wurde er von den Cardinals Spielzug um Spielzug in die gegnerischen Verteidiger geschickt. Die Offensive Line schaffte es nicht Freiräume für Johnson zu schaffen und das Passspiel war, abgesehen von Larry Fitzgerald, in keinster Weise angsteinflößend. Der große Umbruch ließ nicht lange auf sich warten. Es wird interessant zu sehen sein, wie der neue Trainerstab Johnson einsetzen und ob er zurück zum Elitestatus vergangener Madden-Tage finden wird. 

Reed war kontinuierlich unter den besten Tight Ends der Liga. Der negative Beigeschmack ist, dass er nur selten fit ist, um diese Leistung zu zeigen. In diesem Jahr hat er mehr Spiele absolviert als in jeder Saison seit 2015. Man könnte meinen, dass dies automatisch Erfolg für einen Tight End von Reeds Format bedeutet. Doch auch hier gibt es einen Haken: Die Art und Weise, wie in Washington in der Offensive agiert wird, hat sich in den letzten Jahren verändert. Das Zusammenspiel von Quarterback Alex Smith und Reed läuft nicht so tadellos, wie es sich die Fans erhofften und war zusätzlich, angesichts Smiths Verletzung, nur von kurzer Dauer. Wir verfolgen Reeds Werdegang in der nächsten Saison. Er ist talentiert, doch es ist schwer zu sagen, wie es zukünftig in Washington weiter geht. 

Ein sehr durchwachsenes Jahr für die Minnesota Vikings liegt hinter uns. Bei Kirk Cousins gab es Licht und Schatten. Dalvin Cook wurde erneut durch eine Verletzung an die Sideline verbannt. Doch noch viel wichtiger: Die Verteidigung der Vikings hat einen gewaltigen Schritt nach hinten gemacht. Heraus sticht hier Rhodes, der einst als ein unglaublich versierter Deckungsspieler angepriesen wurde. Er fiel schon zu Beginn der Saison frühzeitig unter die 90 OVR-Marke. Hoffentlich gelingt es den Vikings alle Fragezeichen zu beseitigen, denn wir wollen endlich wieder mitreißende Duelle in der NFC North.

Folgendes ist nur für die Vollständigkeit und hat, da es generell kein schlechtes Jahr für Peters war, keine weitere Bewandtnis. Es gab einige Wochen, in denen Peters so aussah, als sei er nicht ganz bei der Sache. Dennoch hat er das Jahr recht stark beendet. Da das gesagt ist: Die Los Angeles Rams strotzen nur so vor Talent und haben einen großartigen Coach an ihrer Seite. Das schreit für Peters förmlich nach einer Rückkehr zu alter Stärke in der nächsten Saison.

Vier Spiele. Bortles konnte in nur vier Saisonspielen mehr Touchdowns als Turnovers erreichen. Der einzige Grund, warum es nicht nur drei Spiele sind, ist ein Fumble, der nicht verloren wurde. In seinen letzten beiden Spielen auf der Quarterback-Startposition konnte er sein Quarterback Rating nicht über 50 heben (Hinweis: Ein perfektes Quarterback Rating nach NFL-Statistiken ist 158,3). Abgesehen von einer starken Performance gegen die New England Patriots, waren Bortles Wertungen im Abwärtstrend.

The Ugly

Fournette ist eher für seinen Laufstil als für seine Effizienz bekannt. Da das gesagt wurde, sollte klar sein, dass ein fallender Yard per Carry-Durchschnitt für einen Halfback nichts Gutes bedeuten kann.  

Einen tieferen Fall hat in dieser NFL-Saison wohl kein zweiter Wide Receiver hingelegt. Erschwerend kommt hinzu, wenn man für eines der größten Jungtalente der Liga gehalten wird. Benjamin konnte armselige 25 Receptions für 380 Yards und einen einzigen Touchdown erzielen. Und das war’s! Es waren nur 25 Catches. Er hat einen der größten Wertungsabstiege hingelegt. 

Penn ist nun schon eine Weile in der Liga. Er hat unglücklicherweise einen Großteil der Saison verpasst und fällt daher stetig in seinen Leistungen und Wertungen. Die Raiders sind darauf angewiesen, dass er fit zurückkehrt, wenn man an die kleinen Erfolge am Jahresende anknüpfen will. 

Viele Spieler der Green Bay Packers durchleben ebenfalls eine Talfahrt der Wertungen. Sogar Aaron Rodgers ist nicht mehr im 99er-Club. Matthews war einst einer der eindrucksvollsten Verteidigungsspieler der Liga und ein bedeutendes Zahnrad in der Abwehrmaschinerie der Packers. Der neue Trainerstab hat es nun in der Hand. Vielleicht erstrahlen Matthews und die Packers in der nächsten Saison in neuem Glanz.

Bouye gehörte in der letzten Saison zu den besten Defensive Backs der NFL und war sogar in kompetitiven Kreisen gern gesehen. Doch wie bei vielen seiner Mitspieler in Jacksonville, fallen auch die Wertungen von Bouye drastisch in Madden 19. Seine Grundwertungen sind nach wie vor solide, doch wenn die Deckungswerte eines früheren Elite-Cornerbacks unter 90 fallen, sollte man hellhörig werden.

 

Daniel Williams (Folgt Dan auf Twitter @thatDanW)

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