Florian Le Bihan, Competitive Designer für Battlefield 1

Entdeckt die faszinierende Geschichte von Florian, einem Battlefield-Spieler, der die Gelegenheit ergriff, Profispieler zu werden und für EA…

In eigenen Worten

Wann hast du gemerkt, dass du gut genug warst, um Profispieler zu werden?

Als ich anfing, Battlefield 3-Wettbewerbe zu bestreiten, wurde ich stetig besser, bis ich schließlich einer der besten französischen Spieler war. Als ich zu Battlefield 4 überging, nahm ich mir vor, sogar noch besser zu werden. Das führte dazu, dass ich einige Turniere gewann und mir irgendwann klar wurde, dass ich mich immer mehr dem Profilevel annäherte. Und als ich dann schließlich Mitglied von Fnatic wurde, war ich endgültig zum Profispieler geworden.

Was waren die herausragenden Momente in deiner Zeit als Spieler für dein Team Fnatic? Gibt es irgendwelche Highlights oder besonderen Erinnerungen?

Für Fnatic Battlefield 4 zu spielen, war definitiv eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Wir haben 6 große Turniere in Folge gewonnen (5 davon in Battlefield 4), aber wenn ich eines davon als ganz besonders herauspicken sollte, wäre das wohl der Sieg im Finale der ESL One Fall Season 2014 gegen Epsilon. Wir lagen 0:2 zurück und gewannen am Ende nach einem wirklich starken Comeback noch 3:2.

In Momenten wie diesen wird deine mentale Stärke wirklich auf die Probe gestellt und du bringst deine absolut besten Leistungen. 

Wie sah dein Tagesablauf als FPS-Profispieler aus?

Unter der Woche habe ich mich nach der Schule für ungefähr eine Stunde aufgewärmt und dann 3 bis 4 Stunden lang Trainingspartien gegen andere Teams gespielt. An den Wochenenden nahm ich an kleineren Turnieren teil.

 

Wie trainieren Battlefield-Profispieler, als Team besser zu funktionieren?

Wir lernen, besser miteinander zu kommunizieren – das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Team. Wir versuchen auch, die Stärken aller Spieler im Team genau zu kennen, um einen soliden Zusammenhalt aufzubauen.

 

Du warst Teil des Game Changer-Programms für Battlefield. Inwiefern hast du zur Entwicklung von Battlefield-Spielen beigetragen?

Ich habe an Game Changer-Veranstaltungen zu Battlefield teilgenommen, um Battlefield-Entwicklerteams mit Feedback aus der Wettbewerbsperspektive zu versorgen. Ein Aspekt, der mir besonders am Herzen liegt, ist das gesamte zentrale Gameplay-Erlebnis. Denn wenn das Spiel lohnenswert, anspruchsvoll und unterhaltsam ist, werde ich immer wieder dazu zurückkehren.

Du hast am Battlefield 1 Squads-Event bei EA PLAY 2016 teilgenommen. Was war das Besondere an diesem Erlebnis?

Das Battlefield 1 Squads-Event war für mich eine großartige Gelegenheit, mit Content-Schöpfern und anderen Game Changers in Kontakt zu treten, um Erfahrungen, Ideen, Highlights etc. auszutauschen. Es hat mir gezeigt, dass wir alle ähnliche Erfahrungen machen. Zudem habe ich dort erkannt, dass zwar nicht jeder Spieler in Wettbewerben antreten möchte, aber jeder es liebt, herausgefordert zu werden.

 

Wann hast du erkannt, dass du Teil der Battlefield-Reihe werden wolltest?

Seit dem Moment, in dem ich Battlefield zu meinem absoluten Hauptspiel gemacht hatte, habe ich darauf hingefiebert, dass die Reihe ein echtes Wettbewerbserlebnis bietet. Viele Jahre lang hat Battlefield tonnenweise Spieler angezogen, die wettbewerbsbetont spielten, ohne echten Support für etwas, was sie mit Begeisterung für sich selbst organisierten. 

Erfahre mehr über 

Battlefield 1 Incursions

Wie bist du zum Battlefield-Team gekommen? Wie hast du diesen Übergang erlebt?

Nachdem ich Battlefield 4-Wettbewerbe für Fnatic bestritten hatte, wechselte ich für etwa ein Jahr in eine Management-Position, in der ich Gelegenheit hatte, mehr über die eSports-Branche zu lernen.

Das ist etwas, wofür ich mich leidenschaftlich begeistere, und ich hatte nicht wirklich vor, die Stelle zu wechseln ... Bis mir ein Job bei DICE angeboten wurde.

Das stellte mich vor ein gewisses Dilemma, da ich zwischen zwei Dingen wählen musste, die mich wirklich begeistern. Das war nicht einfach. Ich sagte mir, dass ich die Chance bei DICE vermutlich kein zweites Mal erhalten und es bereuen würde, wenn ich sie nicht ergriff. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut!

 

Erzähl uns von deiner Aufgabe im Battlefield-Team.

Meine Jobbezeichnung lautet „Competitive Designer“. Ich arbeite jeden Tag daran, Designs für eine Vielzahl verschiedener Aspekte des Spiels zu entwerfen, darunter Gameplay, Spielmodi und Kartendesign, sowohl für Battlefield 1 und Battlefield 1 Incursions.

Ich sehe mir auch das komplette Battlefield-Erlebnis an und überlege, wie wir das Spielerlebnis noch anspruchsvoller gestalten können, um dafür zu sorgen, dass das Gameplay aufregend genug ist, damit man als Spieler immer besser und besser werden möchte. Ich arbeite nicht an einem bestimmten Aspekt des Spiels, sondern decke in der Regel mehrere Fronten gleichzeitig ab. An einem Tag beschäftige ich mich vielleicht mit Kartendesign, an einem anderen mit dem zentralen Gameplay und an wieder einem anderen mit Spielmodi.

 

Wie ist es, an Battlefield zu arbeiten?

Es ist wirklich ein fantastisches Erlebnis. Ich darf mit einigen der talentiertesten Leute in der Gamesbranche zusammenarbeiten, und was noch wichtiger ist, ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Es ist großartig zu wissen, Einfluss darauf zu haben, was Battlefield ist und was es in der Zukunft sein kann.

 

Hast du einige kurze Tipps oder Tricks, die du Spielern geben kannst, die besser in Battlefield werden wollen?

Spielt Battlefield 1 Incursions – dort spielt ihr gegen einige der besten Spieler und werdet sehr schnell von ihnen lernen! 

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