Spielend programmieren lernen

18 Kinder und ihre Mentoren waren zu Gast beim ersten CoderDojo-Workshop bei EA Köln.

CoderDojo-Workshops bieten Kindern die Möglichkeit, praktische Erfahrung mit der Arbeit am Computer zu sammeln. Vor Kurzem hielt CoderDojo seine erste Veranstaltung bei EA Köln ab.

Wichtig ist: Die Kinder bringen eine hohe eigene Motivation mit. Sie entscheiden selbst zu Beginn der Veranstaltung, welches Projekt sie in den folgenden vier Stunden am liebsten angehen würden.

CoderDojo-Leiter Lucas Dohmen wies die Schüler nach Auswahl ihrer Projekte Mentoren zu, mit denen sie in den kommenden Stunden arbeiten würden. 

„CoderDojo ist ein globales Netzwerk“, sagt Dohmen. „Die Idee stammt ursprünglich aus Irland, aber inzwischen werden CoderDojo-Workshops auf der ganzen Welt organisiert.“

Alle Mentoren sind Freiwillige, die jeweils mit maximal zwei Kindern zusammenarbeiten, damit sie diesen während der gesamten Zeit ihre ganze Aufmerksamkeit widmen können. Zurzeit finden die CoderDojos einmal im Monat statt und sind jedes Mal restlos ausgebucht. Aus diesem Grund sind die Kölner Organisatoren ständig auf der Suche nach weiteren Mentoren.

René Calles (rechts), Mitarbeiter von EA Deutschland und einer der CoderDojo - Mentoren sorgte dafür, dass die Veranstaltung -  unterstützt von EA Outreach - erstmals in den Räumen von EA durchgeführt wurde.

Valeria ist 11 Jahre alt. Sie arbeitete an einer Website zu Beauty und Mode. Für sie ist CoderDojo eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auszuprobieren. 

Simon, ebenfalls 11 Jahre, wählte die Programmiersprache Processing für sein Projekt. Während der vier Stunden bei CoderDojo erstellte er ein Programm, mit dem Benutzer mithilfe der Maus symmetrische Muster innerhalb eines bestimmten Design-Schemas erstellen können.

Simon ist 10 Jahre alt und entschied sich dafür, in Minecraft zu programmieren. Unter Zuhilfenahme von JavaScript-Erweiterungen konnte er mit nur einem Mausklick Wolkenkratzer aus Holz und Glas sowie mittelalterliche Burgen entstehen lassen. Er war zum ersten Mal bei CoderDojo und sein mittelfristiges Ziel ist es, ein Experte für Minecraft-Programmierung zu werden.

Einige der Teilnehmer wie z.B. Leo (im Vordergrund) kommen sehr regelmäßig und haben bereits eigene Server eingerichtet, auf denen sie schon recht ambitionierte Projekte längerfristig entwickeln.  

Für die Jüngeren ist CoderDojo eine erste Erkundungstour in die digitale Welt.

Natürlich blieb auch noch Zeit für ein FIFA 17-Match. Das Programmieren stand an diesem Tag aber ganz klar im Vordergrund.

Nach vier Stunden stellten die Kinder schließlich selbst ihre Projektergebnisse vor. Einige der Projekte wird man bald auf der CoderDojo-Website anschauen können, wo es schon einige Beispiele von früheren Workshops zu sehen gibt.

 

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